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02. März 2022
Im Jahr Zwei der Pandemie gab es leider wieder nur eine kleine Ausgabe der Villinger Fasnet. Wobei dieses Mal etwas mehr Maschgere und Menschen unterwegs waren. Sicherlich auch dem guten Wetter geschuldet. Leider wurde ich nicht während des Umzugs fotografiert. Aber ein Volontär des SchwaBos machte nach dem Umzug noch Bilder von mir. Ihm sei herzlich gedankt. Und wie man auf dem zweiten Bild sehen kann feiert der Täfelebue sein 60. Bestehen und das in der dritten Generation. Ich gratuliere mir selber - wenn es sonst keiner macht.
Nachtrag 03. März 2022:
Ich hatte ja letztes Jahr angedacht, dass zwei Ehrenjungfrauen mich begleiten könnten. Aber diesen Gedanken musste ich leider aufgeben. Alle von mir intensiv geprüften Damen gingen maximal als Ehrenfrauen durch, aber nicht als Ehrenjungfrauen.
17. Februar 2021
Führung - einer muss sie übernehmen.
Selbst in schwierigen Zeiten bin ich meiner Pflicht nachgekommen, den Umzug egal wie groß oder klein er sein mag, anzuführen. Als Täfelebue in der 3. Generation stehe ich in der Pflicht. Trotz widrigster Umstände führe ich den Umzug an und damit eine jahrhundertealte Tradition die Tafel voran zu tragen fort.
Wie man auf dem letzten Bild sieht, laufen zwei Alt-Villingerinnen hinter mir. Da habe ich geschlafen. Ich hätte sie rechts und links von mir als Ehrenjungfrauen laufen lassen sollen. Das hätte sie noch mehr aufgewertet. Aber egal, ich denke dass es für jeden der an diesem Umzug teilgenommen hat, es ein unvergessliches Erlebnis sein wird.
10. Februar 2021
Täfelebue vu Villinge und mehr...
Coronabedingt erweitere ich mein Aufgabengebiet, der an sich schon anstrengenden Tätigkeit, des Täfeletragen um die des Flaneurs. Wer da aber denkt, dass kann doch nicht so schwer sein, der irrt. Als erstes ist das schwere Täfele zu tragen. Zweitens muss der ganze Umzug der hinter mir läuft sicher an sein Ziel gebracht werden (Wie oft liefen Gruppen schon in die falsche Richtung). Und zu alledem jetzt noch mit Stil und Würde flanieren, dass ist alles andere als einfach. Aber ich stelle mich dieser Aufgabe.

01. Februar 2021
Die Fasnet ist tot, es lebe die Fasnacht.
Was früher, schwerfällig und und unverständlich jenseits der deutschen Hochsprache daherkam, kommt heute fröhlich und leicht in Englisch und Latein daher. Der Dialekt, wird nur noch in Wortgesprengsel verwendet, auch weil vielerseits nicht mehr gekonnt.
Englisch ist die Sprache der Unterhaltung. Auch der temporären Unterhaltung. So wird der virtuelle Coronaball mit Freunden veranstaltet. Selbst wenn diese aus Schwenningen kommen. Den Fasnachtern, sowie sie sich selber nennen, ist nichts mehr heilig. Mainz hat doch einigen nicht gut getan.
Fast könnte man meinen es sei der Karneval der da zelebriert wird. Aber nein, die Recken behaupten tatsächlich, sie feiern Fasnet. Vielleicht kommt mal einer und klärt sie auf.

26. Januar 2021
Impressionen der Villinger Fasnet
Diese Aufnahmen zeigen die Villinger Fasnet Ende der 60er Jahre. No uus de scheene Ziit. Da war die Zahl der Umzugsteilnehmer noch übersichtlich. Der Generalfeldmarschall ging nicht ins Narrohäs, sondern stand am Straßenrand und lies sich strählen.
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